work

Two Energies Plastik und Bild Kunst sensibilisiert den Betrachtenden für die Auseinandersetzung mit dem Anderen und die Reflexion über sich selbst. Kunst kommuniziert und macht sehend.

Bei meinen Arbeiten geht es um ein bewusstes Spiel mit Wahrnehmung und Empfindung. Es geht um Spannung, Schwingung, Bewegung und Ruhe, Verfremdung und Identität, Ordnung und Chaos, Grenzen und Unendlichkeit, Wandlung, Leere und Erkenntnis. Meine Arbeiten visualisieren diese Gegensätze und Komplementaritäten.

Ob Installation, Objekt oder Tafelbild, es sind immer Werke, die im Raum stehen, die in gewisser Weise dem Begriff der Skulptur entsprechen. Das Gedankengut bleibt sich ähnlich. Es sind Skulpturen mit symbolischem Inhalt, Zonen der Besinnlichkeit, die uns den Zugang zur Wahrnehmung erschliessen, einer Wahrnehmung, die sich im Laufe der Zeit ändert.

Diese spirituellen, konkreten Skulpturen treten in den Dialog mit dem Raum. Es entstehen Aussenräume und Innenräume, Lichträume, Denk-  und Empfindungsräume. Damit wird Kunst zum Partner der Architektur; eine Symbiose von gesellschaftlicher Relevanz, die wir alle Tage erleben und geniessen können.

Die Grundlage meiner Werke, sei es im Atelier, im privaten oder im öffentlichen Raum, bildet immer der plastische Kanon der Materialien. Als malende Meditation begleitet mich seit Jahren die chinesisch-japanische Kalligraphie. Die rhythmischen Pinselschwünge fliessen ein in die verschiedenen Ebenen der Pigmentmalerei wie auch in die Flächen und Kanten der Skulpturen.

Das Ungewohnte ferner Länder, kraftvolle Landschaften, wechselnde Wetterlagen, Rhythmen und Zyklen der Natur, Meisterwerke aller Künste, Mythen und Mysterien  und alles was die Welt belebt, beeinflusst mein Schaffen.


„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“ (Paul Klee)